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Shop around the clock – Einkaufen rund um die Uhr: Das ist derzeit in Nordrhein-Westfalen gesetzlich überall möglich. Seit 2006 können wir abends ohne Grenze und immer öfter auch sonntags einkaufen. Sind wir damit im Shopping-Paradies angekommen? Wollen wir überhaupt, dass Konsum im Einzelhandel rund um die Uhr möglich ist? Und wie hat sich das Gesetz auf die Beschäftigten und auf kleinere Geschäfte ausgewirkt?
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27. März 2009

Aufruf

Wir zahlen nicht für Eure Krise!

Auf zu den Großdemos nach Frankfurt und Berlin am 28.März.

Abgelegt unter: Veranstaltung, Wirtschaft

An dieser Stelle erscheint ein eingebundenes Video von einem Video-Portal. Die Einbindung benötigt aktiviertes JavaScript und Flash. Wenn Du diese Nachricht siehst, ist eines von beiden bei Dir nicht aktiviert. Die direkte URL zu dem Video auf diesem Portal findest Du hier: http://www.youtube.com/watch?v=sxvrzMHVpfU.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

die  Wirtschafts- und Finanzkrise flaut nicht ab – im Gegenteil, viele befürchten inzwi-schen, dass sie sich zu einer Weltwirtschaftskrise mit dramatischen Folgen entwi-ckeln kann. Bedingt durch den Zusammenbruch zahlreicher Großbanken und das Platzen der Spekulationsblase hat die Krise nun auch zur Realwirtschaft erfasst. Kleine und mittelständische Unternehmen stehen neben Großunternehmen vor dem Aus, zahlreiche ArbeitnehmerInnen müssen um ihren Arbeitsplatz bangen, die priva-te Altersvorsorge der RentnerInnen schrumpft zusammen.

 

Die große Koalition reagiert nur unzureichend auf die Krisensituation. Zwar werden Milliarden in die Hand genommen, dennoch die Lenkungswirkung durch  wichtige und notwendige finanzielle Anreize für ökologische Innovation verschenkt, stattdes-sen Steuergeschenke ohne Nachhaltigkeitsfaktor und mit falscher Verteilungwirkung gemacht.

 

 Alle Bürgerinnen und Bürger müssen für die ungebremste Gier von Spekulanten und Heuschrecken zahlen, während sich die Profiteure des Systems weiterhin in zahlrei-che Steueroasen zurückziehen können. Die internationale Gemeinschaft handelt mit unabgestimmten, unilateralen Maßnahmen, fällt teilweise zurück in überholte protek-tionistische Maßnahmen oder unternimmt weiterhin nichts für eine Regulierung der Finanzmärkte. „Jeder ist sich selbst der nächste“ scheint das Motto dieser Krise.

 

So wie bisher kann es angesichts der Herausforderungen auch der Klima- und Res-sourcenkrise aber nicht weiter gehen. Wir glauben, dass es Zeit für eine tiefgehende Änderung des bestehenden Systems ist. Wir fordern einen Grünen New Deal, der ökologische und soziale und bildungspolitische Reformenanstrengungen unternimmt und zukunftsweisende Gesellschaftsveränderungen ermöglicht. Deshalb unterstüt-zen wir den Demoaufruf von Attac:

 

Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft
Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen
der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg:
Bundesweite Demonstrationen am 28. März, 12 Uhr, in Berlin (Rotes Rathaus) und Frankfurt/Main (Hbf & Bockenheimer Warte)
http://www.28maerz.de/

 

Es geht uns darum, mit dieser Unterstützung der  Demonstration deutlich zu ma-chen, dass sich die GRÜNEN für eine wolidarische Lösung der Krise aussprechen. Darum unsere Bitte: Liebe Freundinnen und Freunde, nutzt die ausgezeichneten Verkehrsverbindungen von NRW nach Berlin und Frankfurt und unterstützt die De-monstrationen gegen den ungehemmten Casinokapitalismus.  Zeigt damit auch vor Ort, dass  wir Grüne Teil der bunten und einer gesellschaftlich breiten Protestkultur sind!


Mit grünen Grüßen,

Daniela Schneckenburger & Arndt Klocke
(Landesvorsitzende)

 

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