Bildung

Die Ziele Grüner Schulpolitik

„Schule der Zukunft“ für alle Kinder

Gemeinsamer Unterricht soll zur Selbstverständlichkeit werden – das ist das Ziel GRÜNER Schulpolitik. Jedes Kind soll das Recht darauf haben, gemeinsam mit anderen Kindern lernen zu dürfen - unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner sozialen Herkunft und vom Geldbeutel seiner Eltern.

"Es gibt keine wissenschaftlichen Argumente für unser dreigliedriges Schulsystem"

(Elsbeth Stern, Bildungsforscherin)

Weg vom vielgliedrigen Schulsystem


Das Festhalten am gegliederten Schulsystem in NRW ist nicht mehr zeitgemäß. Das bescheinigt auch eine ganze Palette teils namhafter Experten der schwarz-gelben Landesregierung. Doch diese – und dabei allen voran der Ministerpräsident – schalten die Ohren auf Durchzug und klammern ideologisch verbohrt und verblendet am alten, längst überholten System. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind mit der schwarz-gelben Koalition in NRW nicht zu machen. Und das bedeutet: Wird diese Politik nicht abgelöst, werden immer mehr Kinder durch das mangelhafte Schulsystem ihrer Zukunftschancen beraubt.

Wer wie die CDU versucht, die „Schule der Zukunft“ als „Einheitsschule“ zu diffamieren, spielt rücksichtslos mit falschen Begrifflichkeiten und schürt dadurch rücksichtslos Ängste vor allem von Eltern. Alle Kinder sollen bestmöglich gefördert und für alle Kinder soll es Verbesserungen geben. Wer mit ideologisierten Begrifflichkeiten arbeitet verschweigt auch, dass Länder mit integrativen Schulsystemen in internationalen Vergleichen immer wieder besser abschneiden. Das dürfte im Übrigen auch Herrn Rüttgers nicht neu sein.

Unser heutiges System verbaut Chancen


Wir brauchen eine Schulpolitik, in deren Mittelpunkt das längere gemeinsame Lernen steht. Derzeit gibt es kein anderes Land der OECD, in dem der Schulerfolg der Kinder so stark an die soziale Herkunft gekoppelt ist. In keinem anderen Land werden Schülerinnen und Schüler so früh getrennt, nämlich nach dem 4. Schuljahr. Es ist ungerecht und unverantwortlich, dass Kinder im Alter von 10 Jahren so sortiert werden, das dadurch über ihren späteren Lebensweg entschieden wird. Das System von heute kann nicht leistungsgereicht sortieren.

Der Weg zum Ziel


Dass das längere gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist auch uns Grünen klar. Wir müssen aber heute mit der Realisierung anfangen. Ein erster Schritt wäre, die Grundschulzeit bis einschließlich zur sechsten Klasse zu verlängern und die Schule der Zukunft Schritt für Schritt weiterzuführen – zusammen mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern und zusammen mit den Kommunen.

Kommentare

  1. Jobke Ecker
    Es tut mir sehr Leid, aber ich kann mich nicht mit den Ansichten Ihrer neuen Schulpolitik identifizieren. Es betrifft mich zwar nicht persönlich, aber ich würde meine Kinder nicht bis zu Ihrem 16. Lebensjahr in die gleiche Klasse schicken wollen, da ich es für wichtig halte, dass sie neue soziale Kontakte knüpfen und sie Ihrem Lernstandart gerecht werden. Deshalb bin ich für die Erhaltung der jetzigen Schulformen. Mit freundlichen Grüßen, J. Ecker
  2. Joachim Warnecke 42799 Leichlingen
    Ich möchte ihren Ideen zustimmen jedoch stellt sich die Frage in welchem Zeitraum diese dann umgesetzt werden sollen sollten sie in die Regierung kommen.
  3. Leon Meier
    Dieses Schulsystem ist Schwachsinn, da es ja auch Schüler gibt die nach dem Hauptschulabschluss noch im Gymnasium lernen
  4. Jessica Sorbet
    Hallo ihr grünen!
    Ich bin 14 Jahre alt und habe mir Ihre Vorstellungen zu neuen Schulen durchgelesen !
    Ich sitze grade im Unterricht und ich bin ziemlich zufrieden mit dieser Schulsituation. Ich finde es ziemlich schlecht, das sie das umsetzen wollen!!!
    Ich möchte nicht das die Grundschulzeit bis zur sechsten Klasse geht.Hoffentlich denken sie mal drüber nach und so ja.
    naja haun se rein ja.
  5. percy jackson
    Hey whats up vous vertes !!
    die schule avec six années nous ne like pas !!
    nous sommes 14 jahre et on trouve it so false .. also bitte stop it
    p.s nous sprechen kein good germany

    p.jackson + j.jackson
  6. Benny h. hbg
    Ihre Forderung, dass die Grundschule bis zur sechsten Klasse gehen soll finde ich zu lang, aber dass die Kinder viel zu früh in Hauptschule, Realschule und Gymnasium sotiert werden finde ich auch so! Manche Kinder sind in der vierten Klasse noch etwas unterentwickelt und werden dann in Realschulen abgeschoben, obwohl man dann später feststellt, dass sie eigendlich das Zeug zum Gymnasium haben.
  7. Janine Neubauer
    Obwohl ich mit dem restlichen Wahlprogramm übereinstimme, kann ich mich mit dieser Forderung nicht abfinden, denn wenn alle Schulformen zusammengelegt würden, kämen wir nicht mit dem Lernstoff durch. Einige wären überfordert und was vielleicht sogar noch schlimmer ist: viele wären unterfordert!
    Deshalb denke ich, dass die Schulformen auf gar keinen Fall zusammengelegt werden dürfen.
  8. J. B.
    Hallo Ihr "Grünen",
    wieviele von Euch haben denn eigentlich Kinder und befinden sich in der realen Welt. Ich halte absolut nichts davon, die Gymnasien abzuschaffen. Wer soll denn Eure gesamten Beamtenrenten bezahlen, wenn nur noch Kinder die Schule beenden, die kaum etwas gelernt haben? Fragt doch mal die Bevölkerung, was sie davon hält? Ihr mauschelt jetzt 4 Jahre im Schulsystem herum und dann seid Ihr vielleicht wieder weg und die nächste Partei braucht ein Spielfeld für Ihre Macht und wieder wird an der Ausbildung unserer Kinder herum experimentiert. Mein Kind ist auf dem Gymnasium und es ist fantastisch. Ich hoffe, dass Ihr nicht nur Eure Machtspielchen treibt - und wenn - dann sucht Euch doch bitte ein anderes Thema und lasst unsere Kinder in Ruhe!
  9. R N
    Die von Ihnen geplanten Änderungen halte ich für so lange für problematisch, wie wichtige Detailfragen, die damit einhergehen nicht diskutiert und geklärt werden. Wann sollen sich die Schüler entscheiden, ob sie eine 2. Fremdsprache lernen? Oder wird diese eine Pflicht für jeden? Derzeit setzt die 2. Fremdsprache in G8 bereits in der 6. Klasse an. Wenn die 2. Fremdsprache keine Pflicht wird, aber in der frühen Stufe trotzdem möglich bleiben soll, müsste ja doch wieder vor Ende des 6. Schuljahres differenziert werden. Die 2 Fremdsprache ist aber für handwerklich Begabte vielleicht nicht so sinnvoll. M.E. sollte ein mehrgliedriges System bleiben. Alternative Lösung der Probleme: kleiner Klassen, bessere Lehrer (= motiviertere Schüler) und vor allem, die Hauptschule nicht zur verkappten Sonderschule verkommen lassen sondern zu einer soliden Basis für z.B. handwerkliche Berufe machen.
    Viele Grüße verbunden mit dem Wunsch nach einer weniger nach ideologischen und mehr nach pragmatischen Gesichtspunkten geführten Diskussion (Der Teufel liegt immer im Detail - und über die Detailfragen sollte man sich frühzeitig unterhalten, bevor wieder eine Lösung über das Knie gebrochen wird - siehe G8)
  10. Lars Berti Schule
    Guten Tag erstmal.
    wir sitzen gerade in der Schule und machen uns Gedanken über die Entwicklung der Schulpolitik.
    Auch wir sind gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule, da wir die jetzige Situation gut finden.
    Außerdem ist es ja auch nicht gut für das Selbstwertgefühl der schlechteren Schüler, wenn sie bei einem höheren Lernstandard nur noch schlecht Noten schreiben.
    LG Klasse 9b
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