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29. Juni 2010

Koalitionsgespräche

Rot-Grüne Bildungsoffensive

Auch die dritte Zusammenkunft der großen Rot-Grünen Verhandlungskommission war erfolgreich. Die Arbeitsgruppen arbeiten äußerst effektiv und unsere Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann konnte zusammen mit der SPD-Frontfrau Hannelore Kraft die nächsten zwei Rot-Grünen Initativen verkünden.

Abgelegt unter: Landtagswahl 2010, Aktuelles

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„Wir sind gespannt, ob sich die FDP diesem Antrag anschließt“, erklärte Sylvia Löhrmann zur geplanten Generalrevision des KiBiz. Im Januar 2011 soll ein Gesetzesentwurf ins Parlament eingebracht werden. Das Ziel ist, die beste frühkindliche Bildung für alle Kinder möglich zu machen. Bis zu diesem Termin soll eine Evaluierung zeigen, was vor dem Hintergrund der chronischen Unterfinanzierung getan werden muss. Vor allem bei Elternbeiträgen, dem Betreuungsverhältnis, der Fortbildung von ErzieherInnen und der bedarfsgerechten Angebotsstruktur von Kindergärten muss nachgebessert werden. FDP-Generalsekretär Christian Lindner habe bereits kurz nach Einführung von KiBiz eingesehen, dass das Gesetz zurück in die Montagehalle müsse.  

Der zweite Vorstoß dürfte auch der Union gefallen: In Anlehnung an die UN-Konvention soll ein Appell formuliert werden, der sich für gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ausspricht. Hierüber sind sich Grüne, SPD und CDU schon lange einig. „Das ist eine ausdrückliche Einladung an die CDU, diesen Weg jetzt mitzugehen“, bekräftigte Sylvia Löhrmann.    

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Kommentare

Liebe Grüne,
bei der letzten Landtagswahl habe ich Euch mit meiner Stimme unterstützt. Hier meine dringende Bitte zur Bildungspolitik: Stürzt bitte, bitte nicht das gesamte Land ins Schulchaos, sondern kümmert Euch um die Felder, die von allen anerkannt große Probleme haben. Kümmert Euch um die Erziehung im Kindergarten-Alter solcher Kinder von bildungsfernen Familien mit schlechten Sprachkenntnissen. Führt echte frühkindliche Sprachförderung ein und nicht nur eine Pseudo-Testung, wie sie derzeit unter dem Stichwort "Delfin" läuft. Verzichtet bitte, bitte darauf, funktionierende Strukturen aus rein ideologischen, parteipolitischen Motiven zu zerstören, indem gut funktionierende Schulen durch nicht gewollte Fusionen zu zerstören. Und vor allem: bürdet den Kindern, die Ihr durch bessere Bildung unterstützen wollt, nicht noch höhere Schulden auf.
Vielen Dank
Dominik Große Holtforth

Dominik Große Holtforth 6. Juli 2010, 22:48 Uhr

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