Landespolitik

Pinkwart-Rückzug

Reformerflügel verlässt die "Kommando-Brücke"

Zur Ankündigung Andreas Pinkwarts, sich von all seinen politischen Ämtern zurückziehen zu wollen erklären die Vorsitzenden der NRW-Grünen, Monika Düker und Sven Lehmann:

"Mit der Ankündigung Pinkwarts wird der Reformerflügel der FDP - gerade in NRW - deutlich geschwächt. Pinkwart ist einer der wenigen, der offen war, der Einladung zum gemeinsamen Gestalten zu folgen. Mit ihm verlässt ein Brückenbauer das sinkende Schiff FDP.
Wir befürchten, dass sich die Blockadehaltung der FDP im Landtag jetzt noch verstärken und sie ihre ideologisch begründete Fundamentalopposition verfestigen wird. Wie wenig erfolgreich die FDP aber mit ihrem blinden Festhalten an überholten, neoliberalen Inhalten ist, zeigen die aktuellen Umfragewerte. Mit ihrem fundamentalen Oppositionskurs wird immer offensichtlicher, dass die FDP das Wahlergebnis vom 9. Mai noch nicht verstanden hat."

Unter Schwarz-Gelb war Andreas Pinkwart stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.Die FDP führte er zur Landtagswahl als Spitzenkandidat an. Heute erklärte er vor der Nachrichtenagentur DPA, dass er zum 1. April Rektor der Handelshochschule in Leipzig wird. 

Kommentare

  1. Hauke Laging Berlin
    Er steht doch viel besser da, wenn er sich nach der nächsten Wahl, als Unbeteiligter vom Ergebnis quasi unbeschädigt, von seinem verzweifelten Landesverband zurückholen lässt...
  2. Karl Hoffmann
    Was für ein geplenkel!
    Der ehrenwerte Mann hat eine neue Perspektive, die er annimmt!
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