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Shop around the clock – Einkaufen rund um die Uhr: Das ist derzeit in Nordrhein-Westfalen gesetzlich überall möglich. Seit 2006 können wir abends ohne Grenze und immer öfter auch sonntags einkaufen. Sind wir damit im Shopping-Paradies angekommen? Wollen wir überhaupt, dass Konsum im Einzelhandel rund um die Uhr möglich ist? Und wie hat sich das Gesetz auf die Beschäftigten und auf kleinere Geschäfte ausgewirkt?
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9. September 2010

Ende des Ramadan

NRW-Grüne wünschen gesegnetes Zuckerfest

Die Grünen NRW und der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW gratulieren allen Musliminnen und Muslimen zum Ramadanfest und wünschen ein gesegnetes, friedliches und schönes Eid Al-Fitr.

Abgelegt unter: Pressemitteilung, Migration und Integration

"Der Islam ist Teil unseres Landes, denn von den 4 Millionen Musliminnen und Muslimen lebt etwa eine Million in Nordrhein-Westfalen",

erklärt die Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Monika Düker.

"Die multireligiöse Gesellschaft ist eine Herausforderung für uns alle gemeinsam. Religionsfreiheit ist ein hohes Gut in unserer Verfassung - ein gleichberechtigtes Miteinander der unterschiedlichen Religionen gehört zu einer erfolgreichen Integration. Das heißt: Wir wollen den Dialog über Lösungsmöglichkeiten bei Integrationsdefiziten anstatt Ausgrenzung und Diffamierung. Dazu gehört für uns die Einführung islamischen Religionsunterrichts an Schulen oder die Einrichtung eines zusätzlichen Lehrstuhls für islamische Theologie an unseren Universitäten zur Ausbildung von Lehrkräften."

Hasret Karacuban, Sprecherin des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen:

"Dass Musliminnen und Muslime das Ramadanfest so offen und einladend feiern, macht sehr deutlic,h wie vielfältig unsere Gesellschaft ist. Diese multikulturelle und multireligiöse Vielfalt werden wir uns von den Spaltern nicht nehmen lassen."

Wie in aller Welt haben Muslime in Deutschland und NRW sich einen Monat lang dem Fasten gewidmet, um die Bedeutung von Armut verstehbar und auch spürbar zu machen und so den Wert des guten Lebens erneut schätzen zu lernen.

Diesen guten Wünschen schließt sich auch die Landesarbeitsgemeinschaft Interkulturelles Zusammenleben Hamburg an.

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Kommentare

Es ist ja sehr schön und lobenswert, dass Ihr an "die Musliminnen und Muslime" im Land NRW denkt. Jedoch stammt die überwiegende Mehrheit der sich zur islamischen Religion bekennenden MitbürgerInnen dieses Landes aus der Türkei. Diese können mit der arabischen Bezeichnung "Eid-al fitr" überhaupt nichts anfangen... Mindestens hätte zusätzlich noch die türkische Bezeichnung für Zuckerfest/Ramadanfest (seker bayram, ramazan bayram) in Eure Glückwünsche hineingehört! Die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer definiert sich im Übrigen nicht über Ihre Weltanschauung bzw. ihr religiöses Bekenntnis sondern über die Herkunft aus dem Zuwanderungsland. Die aus der Türkei stammenden Menschen sind in erster Linie durch die Traditionen, Sitten und Bräuche in der Türkei geprägt. Die Mehrheit möchte nicht über Ihre Religionszugehörigkeit definiert werden! Wenn ich in Indien oder China bin, möchte ich auch als der Mensch aus Deutschland bezeichnet und wahrgenommen werden, und nicht als der "Christ" oder der "Muslim". Das sind falsche und stigmatisierende Kategorien, die viel Unsinn vermischen und mit der Realität in den Herkunftsländern nichts zu tun haben.... (oder leben wir in einem "christlichen Staat" hier...?) Ich finde es erschreckend, daß die Religionszugehörigkeit, die ja in erster Linie ein ganz privates Bekenntnis sein und eigentlich sonst niemanden etwas angehen sollte, hier in den letzten Jahren dermaßen in den Vordergrund gerückt und als wichtig und essentiell betrachtet wird. Dies alles deutet mehr auf eine Werteverschiebung und zunehmende Politisierung von religiösen Bekenntnissen in der deutschen Gesellschaft hin (vgl. z.B. die Regionalzeitung "Rheinische Post", hier in Düsseldorf auch "Rheinische Pest" genannt)
Beste Grüße und weiterhin erfolgreiche Arbeit und Kommunikation wünscht
Atilla
Mitlglied KV Düsseldorf

Atilla Özokyay 14. September 2010, 09:24 Uhr

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