Landesdelegiertenkonferenz
NRW-Grüne gehen mit Spitzenkandidatin Bärbel Höhn in die Bundestagswahl
Auf der Landesdelegiertenkonferenz heute in Krefeld wurde die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion und langjährige NRW-Umweltministerin mit 91,9% der Stimmen auf Listenplatz eins gewählt.
Auf den zweiten Listenplatz kam der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Volker Beck aus Köln, der sich mit 57,3% der Stimmen gegen seinen Mitbewerber Frithjof Schmidt (MdE) aus Bochum durchsetzte.
In ihrer Rede benannte Bärbel Höhn die grünen Wahlkampfthemen:
"Klimaschutz, Arbeit und Gerechtigkeit müssen grüne Schwerpunkt bei der Bundestagswahl werden. Barack Obama und Ban Ki Moon fordern einen grünen New Deal für die Weltwirtschaft. Jürgen Rüttgers fordert neue Kohlekraftwerke. Das ist der Unterschied zwischen Weltpolitik und Provinzpolitik. Neue Kohlekraftwerke heizen das Klima an und nicht die Konjunktur. Mit Klima-Investitionen und Ökotechnik können wir der Wirtschaft aus der Krise helfen und neue Jobs schaffen. Bei Opel in Bochum sorgen sich die Menschen um ihre Jobs. Aber die CDU kennt nichts wichtigeres, als Deutsch ins Grundgesetz zu schreiben. Mit so einer CDU ist kein Staat zu machen - weder im Bund noch in NRW!"
Auf Platz drei wählten die rund 280 Delegierten die Bielefelderin Britta Hasselmann (kommunalpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion) mit 92,9% der Stimmen, Platz vier ging an Frithjof Schmidt, der sich im 1. Wahlgang mit 60,4% der Stimmen gegen Friedrich Ostendorff durchsetzte.
Die Bonnerin Katja Dörner, Mitglied des Landesvorstands und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Landtagsfraktion, kam auf Platz fünf (76% der Stimmen im 1. Wahlgang).
Die KandidatInnenliste für die Bundestagswahl wird bis einschließlich Platz 20 komplettiert durch:
Platz 6: Markus Kurth aus Dortmund (67,2% im 1. Wahlgang) Platz 7: Ute Kozcy aus Lemgo (51,3% im 3. Wahlgang) Platz 8: Oliver Krischer aus Düren (52,8% im 2. Wahlgang) Platz 9: Kerstin Müller aus Köln (51,1% im 2. Wahlgang) Platz 10: Kai Gehring aus Essen (52,8% im 2. Wahlgang) Platz 11: Maria Klein-Schmeink aus Münster (57,7% im 2. Wahlgang) Platz 12: Hermann Ott aus Wuppertal (51,1% im 3. Wahlgang) Platz 13: Bettina Herlitzius aus Herzogenrath (53,7% im 2. Wahlgang) Platz 14: Friedrich Ostendorff aus Unna (51,5% im 1. Wahlgang) Platz 15: Ulle Schauws aus Krefeld (58,5% im 1. Wahlgang) Platz 16: Marco Mantovanelli aus Gütersloh (59,8% im 3. Wahlgang) Platz 17: Irmgard Pehle aus Lippe (70,4% im 3. Wahlgang) Platz 18: Tim Giesbert aus Mülheim (58,2% im 3. Wahlgang) Platz 19: Karen Haltaufderheide aus Wetter (74,8% im 1. Wahlgang) Platz 20: Jochen Luczak aus Aachen (56,2% im 2. Wahlgang)
Die Grünen Landesvorsitzenden, Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke, erklärten:
"Als Grünen NRW freuen wir uns über eine vielfältige, hochqualifizierte KandidatInnenliste, die die thematischen Schwerpunkte der Bundespolitik qualifiziert abdeckt. Mit der Spitzenkandidatur von Bärbel Höhn machen die Grünen klar, dass sie Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz zu einem zentralen Thema im Wahlkampf machen werden. Diese Bundestagswahl wird eine Abstimmung über die Zukunft der Energiepolitik und der Atomenergie werden. Dafür ist die Partei gut gerüstet Das gilt auch für andere zentrale Themen wie Bildung, Hochschule und Soziales, Außen _ und Friedenspolitik. Mit dem heute gewählten starken Personalangebot werden die Grünen NRW einen engagierten Wahlkampf führen - für einen ökologisch-sozialen Politikwechsel. Dabei wollen wir die Zahl unserer Abgeordneten von 10 auf 13-14 ausbauen."




