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Zwischenfall in Gronau
NRW Grüne fordern Schließung der Urananreicherungsanlage
Als GRÜNE NRW fordern wir die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau. Der gestrige Zwischenfall beweist einmal mehr, dass Unfälle in Atomanlagen immer möglich sind.
Die Grünen in Nordrhein-Westfalen fordern eine Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau.
"Der Zwischenfall gestern in Gronau beweist einmal mehr, dass Unfälle in Atomanlagen immer möglich sind. Atomkraft ist überall ein unberechenbares Risiko - auch in Deutschland. Wir Grüne wollen deshalb den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergienutzung. Wer wie CDU und FDP weiter auf die hochriskante Technologie setzt und in NRW im Hintergrund sogar Pläne für den Neubau von Reaktoren schmiedet, setzt nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung, sondern auch die ökologische Zukunft unserer Gesellschaft aufs Spiel."
erklärt der Vorsitzende der Grünen NRW, Arndt Klocke.
Die NRW Grünen unterstützen zudem den Aktionstag zu den angekündigten Atommülltransporten nach Ahaus am morgigen Samstag, 23. Januar. Dabei fährt ein Autokorso aus geschmückten Autos und einem großen Modell-Castor dem Atommüll von Ahaus über Duisburg nach Jülich entgegen. In Duisburg und Jülich sind vor den Atomanlagen Kundgebungen geplant.
Aus der Atommüll-Konditionierungsanlage der GNS in Duisburg und aus dem Forschungszentrum Jülich soll Atommüll ins Zwischenlager Ahaus transportiert werden - darunter sind 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus Jülich.
"Wir Grüne wenden uns scharf gegen diese unsinnige Atommüllverschieberei. Auch Atomtransporte sind immer riskant und der Bevölkerung nicht zuzumuten.",
so Arndt Klocke.
Der Autokorso startet morgen um 10 Uhr in Ahaus. Um 12 Uhr wird die Demo an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage an der Friemersheimer in Duisburg stattfinden. Gegen 14.15 Uhr wird dann die Aktion am Forschungszentrum in Jülich starten, für 15 Uhr ist die Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz von Jülich geplant. Bei den Aktionen in Duisburg und Jülich werden GRÜNE dabei sein, in Jülich u. a. der GRÜNE Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer.







