NRW braucht jetzt eine starke Bürgerbewegung gegen Rechts
"Diese Gefahren belegt auch die heute vorgestellte Expertise der Fachhochschule Düsseldorf und der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA) NRW",
erklären die Vorsitzenden der Grünen NRW Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke.
"Unter dem Deckmantel einer angeblichen Bürgerinitiative kommen hier altbekannte Neo-Nazis mit ihrem braunen Gedankengut zusammen. Viele waren vorher in anderen Organisationen wie den Republikanern, der DVU und der NPD organisiert. Die Aktivitäten der Gruppe "Pro Köln" im Kölner Stadtrat belegen eindeutig die rechtsextreme Gesinnung dieser Gruppierung. "Pro Köln" ist die Keimzelle für eine landesweite Ausdehnung."
Dabei handelt es sich um einen breit angelegten Versuch der Etablierung einer landesweiten rechten Wahlvereinigung unter pseudo-bürgerlichen Deckmantel.
"Wir NRW-Grüne werden die Aktivitäten dieser Gruppierungen vor Ort genau beobachten und in eine offensive Auseinandersetzung mit ihnen gehen. Der Versuch, unter dem Deckmantel einer "Bürgerbewegung" rechtsextreme Strukturen auszubauen, wird nicht gelingen. Mit Blick auf die Wahlen in den Jahren 2009 und 2010 werden wir uns den Rechten entgegenstellen, indem wir die BürgerInnen in NRW breit über deren eigentliche Ziele informieren. Unser Ziel ist es zu verhindern, dass rechtsextreme Gruppierungen sich in unseren Parlamenten verankern und das gesellschaftliche Klima in NRW nach rechts zu rücken versuchen."




