Rauchverbot
Nichtraucherschutz gestärkt
"Wir begrüßen das Ergebnis des Volksentscheids in Bayern für einen konsequenten Nichtraucherschutz", erklärt der Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann. "Das Votum ist eine Ohrfeige für die CSU, die vor der Tabaklobby eingeknickt ist, und es zeigt: In der Bevölkerung gibt es eine große Mehrheit für einen konsequenten Nichtraucherschutz. Somit sehen wir in dem Ergebnis in Bayern auch Aufwind für NRW, wo das Nichtraucherschutz einem löchrigen Käse gleicht."





Ich denke wenn die Nachfrage nach Nichtraucherlokalitäten da ist wird das Angebot dafür auch entstehen.Wie es in der sozialen Marktwirtschaft nunmal ist.
Die jetzig bestehende Regelung zur Unterteilung in Raucher- und Nichtraucherlokalen ist ein guter Ansatz, nur muss verschärft die Einhaltung kontrolliert werden.
Wie in anderen Kommentaren schon erwähnt ist es diskriminierend Nichtrauchern den Rauch aufzuzwängen, jedoch ist es mindestens genau so diskriminierend den Rauchern das Rauchen zu verbieten!
Nun zu den Kommentaren von Wlady Woodstock und Michael Borg Laufs. Sie leben jenseits jeglicher Realität. In Wuppertal gibt es keine rauchfreien Kneipen und woanders ist es nicht viel anders. Und es gibt tatsächlich Eisdielen die zum Raucherklub umfunktioniert wurden. Und es ist tatsächlich so, um in eine Kneipe zu kommen müßte man Mitglied im Raucherklub werden. Und selbst das ist nicht so, weil sich niemenad mehr an diese Regeln hält. Und noch konnte mir kein Raucher erklären, warum ich unbedingt den Qualm meines rauchenden Nachbarn auf dem Bahnsteig, der Haltestelle oder vielen anderen Plätzen mit einatmen muß. Wenn man von Freiheit und Rücksicht spricht, sollte man bei sich selbst anfangen und anderen die Möglichkeit geben Ihre Freiheit auch leben zu können und gegenüber anderen Rücksicht walten lassen.
http://www.n-tv.de/ticker/Laut-Studie-verursacht-Rauchen-binnen-Minuten-Genschaeden-article2374451.html
Und ich bin enttäuscht von den Grünen, die die Entscheidungsfreiheit zwischen Nichtraucherfreizeit und Raucherfreizeit von oben verbieten will.
Nichtraucherschutz bedeutet für mich ein Verbot in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants, was ja nicht nur erstrebenswert ist, sondern längst schon durchgesetzt.
Bei Kneipen jedoch hat jeder Bürger doch die freie Wahl: möchte ich meine Freizeit in einer Nichtraucherkneipe oder in einer Raucherkneipe verbringen?
Das ist doch jedem Bürger freigestellt!
Jeder Wirt sollte immernoch autark entscheiden, ob er das Rauchen zulässt und entsprechende Mitarbeiter einstellt oder ob er eine Nichtraucherkneipe einrichtet, in der auch nicht rauchende Mitarbeiter beschäftigt werden können.
In allen Richtungen wird von der Politik vom Bürger die berühmt-berüchtigte "Eigenverantwortung" gefordert-
ganz besonders dann, wenn es gilt, sich von den eigenen Penunsen privat zu versichern-
ganz gleich ob man es finanziell stemmen kann oder nicht.
Beim Thema "Rauchen" soll jedoch Eigenverantwortung ein Fremdwort sein, obwohl es dutzende Möglichkeiten gibt, diese Eigenverantwortung kostenlos in Nichtraucherkneipen durchzusetzen.
Nein, nun will auch rotgrün dem Bürger aufdiktieren, ob er in seiner Freizeit rauchen darf oder nicht.
Hier wird das Grundrecht der eigenen Entscheidung empfindlich beschnitten.
Seit Einführung des letzten Nichtraucherschutzgesetzes haben viele Eckkneipen auf "Nichtraucherkneipen" umgestellt,
ein entsprechendes nichtraucher-Angebot ist also durchaus da.
Es muss vom mündigen Bürger nur angenommen werden.
Was spricht denn dagegen, Nichtraucherschutz und Raucherbedürfnisse friedlich nebeneinander leben zu lassen?
Wieso muss die Politik da überhaupt einschreiten???
So wie es jetzt geregelt ist, kommt jeder zum Zuge- Nichtraucher wie auch Raucher.
Wozu also das Ganze???
Nur konsequente Gesetze erzeugen Akzeptanz und Einsicht - es kommt zu einem regelrechten Bewusstseinswandel. Dann wird man endlich als Arbeiter oder Gast nicht mehr in jeder Kneipe oder Diskothek zwangsweise voll geraucht und geschädigt.
Der Gaststättenverband ist nur eine Marionette der Tabakindustrie (siehe Süddeutsche Zeitung, 2006, Jazbinsek), die Mensch und Umwelt zerstört, um ihre Profitinteressen durchzusetzen.
Wenn Raucher meinen, ein Recht auf Rücksichtslosigkeit zu haben, dann ist das verkehrt. Es ist legitim, Raucher nach draußen zu schicken, so wie überall inzwischen die Norm. Denn ohne klare Regeln geht es nicht, wie in vielen Bereichen der Gesellschaft.
Man kann nicht von den Opfern verlangen, dass sie sich immer unterordnen müssen oder sich nichtvorhandene Alternativen suchen sollen. Sie sind nicht die Verursacher von Umwelt-Dreck.
Wie Bayern zeigt, steigen die Umsätze sogar noch - in NRW sinken sie (Quelle: stat. Landesämter!).
So - hört endlich auf zu quängeln! Ihr könnt das Ende des Mittelaltern nicht verhindern, auch wenn ihr noch so viel Unsinn propagiert oder noch so viel Geld von der Tabakindustrie bekommt!