Soziales

Rauchverbot

Nichtraucherschutz gestärkt

Volksentscheid in Bayern zeigt: Menschen wollen konsequenten Nichtraucherschutz

"Wir begrüßen das Ergebnis des Volksentscheids in Bayern für einen konsequenten Nichtraucherschutz", erklärt der Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann. "Das Votum ist eine Ohrfeige für die CSU, die vor der Tabaklobby eingeknickt ist, und es zeigt: In der Bevölkerung gibt es eine große Mehrheit für einen konsequenten Nichtraucherschutz. Somit sehen wir in dem Ergebnis in Bayern auch Aufwind für NRW, wo das Nichtraucherschutz einem löchrigen Käse gleicht."

Kommentare

  1. dietmar stummer düsseldorf
    Nur Mut,setzt ihn nur um den nichtraucherschutz der den namen auch verdient.Beweist uns ,die wir euch unteranderem deshalb gewählt haben,das ihr euch nicht von der tabackindustrie u. vom gaststättenverband einlullen lasst! Auch wenn hier in NRW der wiederstand größer sein wird als in Bayern
  2. Claus Karger Mühlheim
    Ihr begrüßt den Ausgang des Volksentscheids in Bayern, aber unternehmt gar nichts, um das auch in NRW umzusetzen. Die viel beschworene "Wahlfreiheit" existiert doch gar nicht, wenn alles sich zu "Raucherclubs" deklariert. Bitte seit standhaft und setzt den konsequenten Nichtraucherschutz um. Schlupflöcher werden immer dazu führen, dass diese massenhaft ausgenutzt werden. In anderen Ländern funktioniert der Nichtraucherschutz ja auch. Und auf die paar Kettenraucher, die euch nicht mehr wählen, könnt ihr getrost verzichten. Es gibt in der Bevölkerung viel Groll gegen den ständigen Qualm. Wenn ihr für rauchfreie Gaststätten in NRW sorgt, werden euch das Viele danken.
  3. Rolf Röhling Warendorf
    Die wenigen kritischen Kommentatoren lassen die schutzbedürftigen Interessen der abhängig Beschäftigten in der Gastronomie, die sich mehr oder weniger gezwungenermaßen dem massiv gesundheitsschädlichen Zigarettenrauch aussetzen müssen, völlig außer acht.
  4. Sebastian Ayszoll Rees
    In meinen Augen ist es, genau wie den Nichtrauchern unfreiwillig dem Rauch auszusetzten,eine Frechheit den Rauchern das Rauchen zu verbieten.

    Ich denke wenn die Nachfrage nach Nichtraucherlokalitäten da ist wird das Angebot dafür auch entstehen.Wie es in der sozialen Marktwirtschaft nunmal ist.

    Die jetzig bestehende Regelung zur Unterteilung in Raucher- und Nichtraucherlokalen ist ein guter Ansatz, nur muss verschärft die Einhaltung kontrolliert werden.

    Wie in anderen Kommentaren schon erwähnt ist es diskriminierend Nichtrauchern den Rauch aufzuzwängen, jedoch ist es mindestens genau so diskriminierend den Rauchern das Rauchen zu verbieten!
  5. Rolf Czybik Wuppertal
    Zuerst zu Hernn Uwe Waldner. Sie haben recht, jetzt sind die Grünen unter anderem am Drücker und können dieses Gesetz ja nach Bayrischem Vorbild ändern.
    Nun zu den Kommentaren von Wlady Woodstock und Michael Borg Laufs. Sie leben jenseits jeglicher Realität. In Wuppertal gibt es keine rauchfreien Kneipen und woanders ist es nicht viel anders. Und es gibt tatsächlich Eisdielen die zum Raucherklub umfunktioniert wurden. Und es ist tatsächlich so, um in eine Kneipe zu kommen müßte man Mitglied im Raucherklub werden. Und selbst das ist nicht so, weil sich niemenad mehr an diese Regeln hält. Und noch konnte mir kein Raucher erklären, warum ich unbedingt den Qualm meines rauchenden Nachbarn auf dem Bahnsteig, der Haltestelle oder vielen anderen Plätzen mit einatmen muß. Wenn man von Freiheit und Rücksicht spricht, sollte man bei sich selbst anfangen und anderen die Möglichkeit geben Ihre Freiheit auch leben zu können und gegenüber anderen Rücksicht walten lassen.
  6. Pascal Runte mülheim an der ruhr
    Es gibt kein Recht auf Toleranz für einen Raucher wenn er durch sein Verhalten andere Menschen massiv schädigt. Ich bin es langsam leid, dass ich immer noch dem Zigarettenqual ausgesetzt bin. Bei uns auf der Arbeit gibt es einen Raucherflur. Der allerdings in kleinen Schüben die kontaminierte Luft an die Büroräume abgibt. Das Interessiert die Raucher überhaupt nicht. Es wird der eigenen Sucht gefrönt. An Bushaltsstellen wird geraucht. Im Winter oder bei schlechtem Wetter muss man sich dem Qualm aussetzen. Wenn man nicht im Regen stehen will. Es muss endlich klare und verbindliche Regeln geben. Dazu einen keinen Link




    http://www.n-tv.de/ticker/Laut-Studie-verursacht-Rauchen-binnen-Minuten-Genschaeden-article2374451.html
  7. Eric Hammers
    Das absolute Rauchverbot ist in meinen Augen nonsens und bringt die Eckkneipe vor der Haustür in den direkten Ruin.!

    Und ich bin enttäuscht von den Grünen, die die Entscheidungsfreiheit zwischen Nichtraucherfreizeit und Raucherfreizeit von oben verbieten will.

    Nichtraucherschutz bedeutet für mich ein Verbot in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants, was ja nicht nur erstrebenswert ist, sondern längst schon durchgesetzt.

    Bei Kneipen jedoch hat jeder Bürger doch die freie Wahl: möchte ich meine Freizeit in einer Nichtraucherkneipe oder in einer Raucherkneipe verbringen?

    Das ist doch jedem Bürger freigestellt!

    Jeder Wirt sollte immernoch autark entscheiden, ob er das Rauchen zulässt und entsprechende Mitarbeiter einstellt oder ob er eine Nichtraucherkneipe einrichtet, in der auch nicht rauchende Mitarbeiter beschäftigt werden können.

    In allen Richtungen wird von der Politik vom Bürger die berühmt-berüchtigte "Eigenverantwortung" gefordert-
    ganz besonders dann, wenn es gilt, sich von den eigenen Penunsen privat zu versichern-
    ganz gleich ob man es finanziell stemmen kann oder nicht.

    Beim Thema "Rauchen" soll jedoch Eigenverantwortung ein Fremdwort sein, obwohl es dutzende Möglichkeiten gibt, diese Eigenverantwortung kostenlos in Nichtraucherkneipen durchzusetzen.

    Nein, nun will auch rotgrün dem Bürger aufdiktieren, ob er in seiner Freizeit rauchen darf oder nicht.
    Hier wird das Grundrecht der eigenen Entscheidung empfindlich beschnitten.

    Seit Einführung des letzten Nichtraucherschutzgesetzes haben viele Eckkneipen auf "Nichtraucherkneipen" umgestellt,
    ein entsprechendes nichtraucher-Angebot ist also durchaus da.
    Es muss vom mündigen Bürger nur angenommen werden.

    Was spricht denn dagegen, Nichtraucherschutz und Raucherbedürfnisse friedlich nebeneinander leben zu lassen?

    Wieso muss die Politik da überhaupt einschreiten???

    So wie es jetzt geregelt ist, kommt jeder zum Zuge- Nichtraucher wie auch Raucher.
    Wozu also das Ganze???
  8. Eberhard Freise
    "soziale Marktwirtschaft" - sie funktioniert bei diesem Thema nachweilich nicht.

    Nur konsequente Gesetze erzeugen Akzeptanz und Einsicht - es kommt zu einem regelrechten Bewusstseinswandel. Dann wird man endlich als Arbeiter oder Gast nicht mehr in jeder Kneipe oder Diskothek zwangsweise voll geraucht und geschädigt.

    Der Gaststättenverband ist nur eine Marionette der Tabakindustrie (siehe Süddeutsche Zeitung, 2006, Jazbinsek), die Mensch und Umwelt zerstört, um ihre Profitinteressen durchzusetzen.

    Wenn Raucher meinen, ein Recht auf Rücksichtslosigkeit zu haben, dann ist das verkehrt. Es ist legitim, Raucher nach draußen zu schicken, so wie überall inzwischen die Norm. Denn ohne klare Regeln geht es nicht, wie in vielen Bereichen der Gesellschaft.
    Man kann nicht von den Opfern verlangen, dass sie sich immer unterordnen müssen oder sich nichtvorhandene Alternativen suchen sollen. Sie sind nicht die Verursacher von Umwelt-Dreck.

    Wie Bayern zeigt, steigen die Umsätze sogar noch - in NRW sinken sie (Quelle: stat. Landesämter!).

    So - hört endlich auf zu quängeln! Ihr könnt das Ende des Mittelaltern nicht verhindern, auch wenn ihr noch so viel Unsinn propagiert oder noch so viel Geld von der Tabakindustrie bekommt!
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