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10. Februar 2010

Dafür stehe ich

Mit Leib und Seele grün

Ich bin mit Leib und Seele Grüne! Meine Entscheidung, mich nach dem “Sesshaftwerden” in Solingen bei den Grünen zu engagieren, habe ich nie bereut. -

Abgelegt unter: Sylvia Löhrmann, 2 - Anreisser

Und meine damaligen Motive gelten bis heute und sind genauso aktuell wie damals:

  • "Frauen an die Macht".
    Gleiche Chancen für Frauen und Mädchen. Auch wenn sich hier Einiges getan hat: Der Blick etwa in Aufsichtsräte der großen Unternehmen, in die Hochschulen oder  auch die gravierenden Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern zeigen: Es gibt noch viel zu tun!
  • "Eine andere, bessere Schule ist möglich".
    Spätestes seit ich während meines Studiums zum ersten Mal die Arbeit der Bielfelder Laborschule selbst erlebt habe, ist das meine Überzeugung. Der Einsatz für eine sozial gerechte und leistungsfähige Schule ist sicher mein größtes Herzensanliegen. Wir dürfen kein Kind beschämen und kein Kind aufgeben. Nur dann wird unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert sozial gerecht und wirtschaftlich erfolgreich sein.
  • "Ist Atomkraft im Sinne der Schöpfung?", fragte mein Religionslehrer. Später sah ich den Film “Das machen die Herren selber, dass ihnen der kleine Mann Feind wird” über den Widerstand im Wendland. Da war mir klar: Atomkraft, NEIN DANKE! Und heute gilt: Atomkraft, NICHT SCHON WIEDER!"
  • "Städte und Gemeinden sind die Keimzelle der Demokratie".
    Als langjährige Kommunalpolitikerin – im Solinger Stadtrat habe ich das politische Handwerk gelernt – weiß ich das. Demokratie wird vor Ort erfahren und gestaltet. Das heißt aber auch: Wenn wir die kommunale Selbstverwaltung nicht endlich nachhaltig stärken, gefährden wir das Fundament der Demokratie.
  • “Frieden schaffen, ohne Waffen”, dafür demonstrierte ich in Bonn Anfang der 80er Jahre, dafür war ich beim Krefelder Appell dabei. Die Grünen sind und bleiben die Partei, die am häufigsten und intensivsten darüber streitet, wie wir dieses Ziel erreichen können.

Drei grundsätzliche Leitsätze begleiten mich auf meinem politischen und persönlichen Weg:

"Es gibt nichts Mächtigeres als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!” (Victor Hugo)
Das Entscheidende für Politik: zu erkennen, für welche Idee die Zeit gekommen ist. Da sind die Grünen die absoluten Meister.

“Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu.” Diese umgangssprachliche Übersetzung des kategorischen Imperativs von Kant könnte viele Gesetze überflüssig machen, wenn sich alle daran hielten.

“Genuss und Vernunft!” Auch Politik muss Spaß machen, sonst kann sie auf Dauer nicht überzeugend und erfolgreich sein.

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