Klimaschutz
Mahnwache zur Inbetriebnahme des Braunkohlenkraftwerks Neurath

Der BUND NRW hat von 10:00 bis 14:30 Uhr zu einer angemeldeten Mahnwache eingeladen. Weitere Informationen dazu auf der Website des BUND NRW.
Im Dezember 2007 namen über 3.000 Menschen an einer Großdemonstration vor dem Kraftwerk für den Klimaschutz teil, zu der auch die GRÜNEN NRW breit mobilisiert hatten. Die damaligen Landesvorsitzenden Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke namen ebenfalls an der Demonstration teil
Kommentare
-
Jürgen Balsmeier 32052 Herford -
Uwe Schmälzer Horrem Ich schließe mich der Meinung von Jürgen Balsmeier vollkommen an. Kann mir bitte jemand erklären, wie DIE GRÜNEN seit Jahren im Landtag der Koalition angehören und gleichzeitig GEGEN Kohlekraftwerke sind??? DIE GRÜNEN sind so "glaubwürdig" wie alle anderen Parteien auch. Sylvia Löhrmann hängt Hannelore Kraft sowas von am Rockzipfel - wie ein Hündchen - grausam! Ich lebe und arbeite im Erftkreis und finde jedes neue moderne Kohlekraftwerk super! Hauptsache kein Kernkraftwerk! Die Erneuerbaren Energien sind auch prima - aber da gehen die Anwohner demonstrieren, weil sie Angst vor Strommasten oder Windrädern haben... Tja Deutschland ist zu dicht besiedelt. Ich denke, wenn eines morgens meine Kaffeemaschine nicht funktioniert (und der Föhn von meiner Frau Sylvia), weil kein Saft in der Leitung ist, dann gehe ich auch zum ersten Mal in meinem Leben demonstrieren - DAS ist (m)ein Grund! Euer Uwe aus dem schönen Horrem! -
Carl-D.A. Lewerenz Bochum Eines der wichtigsten Alleinstellungs-Merkmale der Grünen-Bewegung ist das Verantwortungs-volle Langfrist-Denken. So werden die Eichenwälder unserer Enkel und Ur-Enkel heute geplant. Dasselbe gilt für die Erd-weite Klima-Wende. Hier müssen wir global denken und lokal handeln. In Deutschland werden etwa 40% der Zivilisations-bedingten Treibhausgas-Emissionen durch Strom-Erzeugung verursacht, die meisten durch Braunkohle-Kraftwerke (1200 Gramm Kohlendioxyd pro elektrischer Kilowattstunde- g/kWhel), Steinkohle-Kraftwerke (800g/kWhel) aber auch durch durch Fossil-Methan ("erdgas") -Kraftwerke ohne Wärme-Nutzung (550g/kWhel).
Die Umstellung der Gas-Versorgung auf Wasserstoff aus Bio-Abfällen stellt hier eine beachtliche Option dar. Allein in den 9 Mio Heizungs-Kellern mit Gas-Anschluss könnte mit Wasserstoff und der billigen und hoch-effizienten Brennstoffzellen-basierten HyO-Box mit Nächstwärme-Nutzung (KWK) ein erheblicher und preiswerter Beitrag zur Klima-Wende geleistet werden. Greenpeace Energy macht jetzt mit der Einspeisung von Wasserstoff aus (überschüssigem) Windstrom den Anfang. Das vorhandene Gasleitungs-Netz wird von vielen Fachleuten als grundsätzlich Wasserstoff-geeignet angesehen. Allerdings sind dazu eine ganze Reihe von "Modifikationen" erforderlich. Diese Kosten-mäßig zu beziffern, wäre es jetzt nötig, eine Studie in Auftrag zu geben, damit es später keine Kosten-Überraschung gibt. Es wird vermutet, dass diese Kosten sich in so engen Grenzen halten, dass diese Option sich als wirtschaftlich vorteilhaft erweist, auch wenn für eine Übergangs-Zeit der Wasserstoff für die häusliche HyO-Box noch aus vertraglich geliefertem Fossil-Methan ("erdgas") erzeugt werden muss. Durch Groß-Serienfertigung der HyO-Box wird diese dann nämlich sehr billig werden. So erleben wir es gerade bei den Photo-Voltaik-Elementen. Die HyO-Box erzeugt an den Endverbrauchs-Stellen Einspeise-Strom (wie die Photo-Voltaik), Nächstwärme für Warmwasser und die Raumheizung und Reinwasser (Nicht: "Rheinwasser!), pro kWhel etwa 1/3 Liter. Schornsteinfeger-Dienstleistungen sind nicht erforderlich, da keine Abgase entstehen. Bei den Wasserstoff-Fabriken mit Bio-Abfällen als Einsatz-Stoff könnte der Prozess auch so geführt werden, dass der Kohlenstoff aus den thermo-chemisch verarbeiteten Bio-genen Kohlenwasserstoffen (meistens Pflanzen-Reste) als Kohlenstoff-Presslinge abgeschieden werden. So könnte diese Art der Energie-Bereitstellung die Rückführung des von den Pflanzen in ihrer Wachstums-Phase der Atmosphäre entnommenen Kohlenstoffs verhindern und damit den Anteil von CO2 in der Atmosphäre effektiv verringern. Diese Technik sollte jetzt mit Hochdruck zur Anwendungs-Reife entwickelt werden. Sie könnte auch gegen die Macht der Fossil-Energie-Konzerne ein Export-Schlager werden.
Mit Grünem Gruße von Carl-D.A. Lewerenz, KV Bochum (seit Dez. 1979)
Bevor Du deinen Kommentar abschickst, beachte auch bitte die Hinweise für einen respektvollen Dialog.


keine Beiträge zur Frage, wie denn in Deutschland der enorme Bedarf an Ernergie gedeckt
werden kann. Solange erneuerbare Energien nicht in ausreichender Menge und permanenter
Verfügbarkeit zu Verfügung stehen, werden für das Exportland Deutschland die Probleme
von Tag zu Tag größer und es werden noch viele Arbeitsplätze zur Disposition stehen.
Die Demonstrationen gegen das neue RWE Kraftwerk sind völlig unverständlich und
absolut überflüssig.