Grüne NRW

Energiepolitik

Kohlestopp in NRW!

Grüne gegen den Neubau von Kohlekraftwerken

Mit der Aktion "Kohlestopp in NRW" haben die GRÜNEN NRW heute ein Zeichen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken gesetzt - kurz vor Beginn der RWE-Hauptversammlung in der Essener Grugahalle mit der GRÜNEN Energieexpertin und stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn. Zu diesem Zweck wurden symbolisch sechs Schubkarren mit Kohle entleert, so dass im Innenteil der Handwerksgeräte "Kohle Stopp" zu lesen war.

Der Energiekonzern RWE ist der mit Abstand klimaschädlichste Energie-Erzeuger Europas. In Deutschland verursachte jede von RWE erzeugte Kilowattstunde Strom im Jahr 2007 knapp 900 Gramm CO2 - ein trauriger Rekord, der nur mit der Schadstoff-Fracht chinesischer oder indischer Kohlekraftwerke vergleichbar ist. Auch dem Bundesland NRW kommt eine besondere Verantwortung für den Beitrag zum Umweltschutz zu. Mit rund 300 Millionen Tonnen CO2 im Jahr werden hier etwa halb so viel Schadstoffe emittiert wie durch den gesamten afrikanischen Kontinent. Trotzdem setzt die Landesregierung weiter auf den umweltschädlichen Energieträger Kohle und plant den Neubau weiterer Werke.

Hierzu Bärbel Höhn: "RWE und Rüttgers verspielen die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Kohlekraftwerke haben wegen ihres hohen Co2-Ausstoßes in Zeiten des Klimawandels keine Zukunft. Wer jetzt noch in neue Kohlekraftwerke investiert statt in erneuerbare Energien, setzt Milliarden in den Sand. Für diese falsche Geschäftspolitik muss sich RWE-Chef Großmann heute vor seinen Aktionären rechtfertigen, Rüttgers am 9. Mai vor den Wählerinnen und Wählern."

Für eine Grüne Energiewende muss der Anteil der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung bis 2020 auf 22 Prozent erhöht und dabei vor allem die Windkraft deutlich ausgebaut werden. Neue Kohlekraftwerke blockieren diesen Ausbau.

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