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gruenenrw: Und hier der Bericht inklusive Video von unser gestrigen Aktion zu den Ladenöffnungszeiten in Düsseldorf. http://t.co/X2V78MNw #loeg 09.02.2012, 17:13 Uhr
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gruenenrw: Ab 13 Uhr stehen wir mit @svenlehmann in Düsseldorf auf der Nordstraße und befragen Euch zum Thema LÖG: http://t.co/Z2Vf1VnT #loeg 08.02.2012, 11:15 Uhr
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gruenenrw:
@WDR_NRW: Umweltminister Remmel sieht Klimaschutz als Wachstumsmotor. http://t.co/HdyrcTCs
07.02.2012, 14:33 Uhr
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Sonntagsspaziergang
Klimaschutz statt Kohleschmutz!
Sonntagsspaziergang vom Kohlekraftwerk in Walsum. zum geplanten Kohlehafen in Voerde.
Sonntagsspaziergang
Das
Klimabündnis Niederrhein lädt herzlich ein zu einem großen Sonntagsspaziergang vom Kohlekraftwerk in Walsum (Dr.-Wilhelm-Roelen Straße, 47179 Duisburg) zum geplanten Kohlehafen in Voerde (Rheinaue, an der Emschermündung, 46535 Dinslaken) am Sonntag, den 18. April 2010 von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Auf der Abschlusskundgebung erwarten Sie: VertreterInnen von Bürgerinitiativen, ein Umweltmediziner, Musik, Speisen, Getränke, Luftballons und jede Menge Informationen.
Die Klimakatastrophe hat längst begonnen.
Die Folgen des menschlich verursachten Anstiegs der Temperaturen auf unserem Planeten können nur noch begrenzt, aber nicht mehr aufgehalten werden. Hauptverursacher des Klimawandels sind die westlichen Industriestaaten, die aktuell und historisch für den überwiegenden Teil der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Die Regierungsvertreter dieser Staaten tragen die Verantwortung dafür, dass die von vielen Umweltorganisationen vorgetragenen Warnun- gen vor einer Klimakatastrophe jahrzehntelang ignoriert wurden und dass es bisher zu keinem relevanten Klimaabkommen gekommen ist.
Die Folgen des späten Handelns: Weltweit sind 20 Millionen Menschen vor den Auswirkungen der Erderwärmung auf der Flucht. Extremwetterlagen haben zugenommen, Wassermangel und Wüstenausbreitung zerstören die Lebensgrundlagen von immer mehr Menschen. Noch größere Armut, noch mehr Elend und die Flucht als letzter Ausweg sind Ergebnis des Klimawandels und der Energiepolitik in den westlichen Industriestaaten.
Dem Bundesland Nordrhein Westfalen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Mit ca. 300 Mio. t CO2 im Jahr emittiert es etwa halb so viel wie der gesamte afrikanische Kontinent. Trotzdem setzt die Landesregierung weiter auf Kohle, obwohl sie damit ausgerechnet auf den Brennstoff setzt, der besonders viel CO2 bei der Energieerzeugung freisetzt. Von den mehr als 20 geplanten neuen Kohlekraftwerken stehen die meisten in NRW. Drei Projekte davon in unserer unmittelbaren Nähe am Niederrhein.
Weiterhin strich die Landesregierung den Klimaschutz-Paragraphen 26 im Gesetz zur Landesentwicklung - LEPro. Damit verfolgt die Koalition das Ziel, dem umstrittenen Eon - V orhabe für das größte europäische Kohlekraftwerk in Datteln nachträglich den Weg zu ebnen.
Noch in diesem Haushalt will die Regierungs- koalition das Förderprogramm der staatseigenen KfW-Bank für die energetische Gebäude- sanierung um die Hälfte kürzen. Damit gefährden sie das Erreichen der Klimaschutz- ziele, denn aus dem Gebäudebereich stammen ca. 40 Prozent der CO2-Emissionen!
Geplante Kohleprojekte am Niederrhein:
- Kohlehafen und offene Kohlehalde in Voerde
geplante Kapazität: bis zu 9 Mio. t Kohle pro Jahr, Umweltverbände befürchten dadurch den Ausbau weiterer Kraftwerkskapazitäten! - Kohlekraftwerk in Duisburg - Walsum
im Bau, Nettoleistung 725 MW, Auftraggeber: EVONIK Steag DU-Walsum lag bei der Feinstaubbelastung 2009 auf Platz 13 in NRW! - Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen
in Planung, Nettoleistung: 750 MW, Auftraggeber: Trianel Krefeld (Hafen) hatte 2009 die höchste Feinstaubbelastung in NRW!
Das bedeutet: Noch mehr CO2 Emissionen! Noch höhere Feinstaubbelastung! Deshalb sagen wir NEIN zu neuen Kohleprojekten am Niederrhein und anderswo! Ja zum Ausbau erneuerbarer Energien!








Erste Fotos und Eindrücke gibt es schon hier:
Stefan Meiners 18. April 2010, 20:42 Uhrhttp://www.xtranews.de/2010/04/18/erfolgreiche-demo-gegen-kohleverstromung/