Atomkraft

Ahaus

Gegen Atomtransport von Ahaus nach Russland

Monika Düker, die Landesvorsitzende der NRW-Grünen, hat das Land Sachsen aufgefordert, auf Atommülltransporte aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland zu verzichten. Der Zielort - die Plutoniumfabrik Majak mit der bekanntlich weltweit höchsten radioaktiven Verseuchung - ist politisch unverantwortlich.

Monika und der anti-atom-politische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Hans-Christian Markert, trafen sich in Ahaus mit VertreterInnen der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus". Falls es zu Transporten kommen sollte, werden wir Grüne uns selbstverständlich an den Protesten beteiligen.

Kommentare

  1. micha köster düsseldorf
    bei mir bleiben noch einige fragen offen:
    frage 1) bezieht sich dies explizit nur auf diesen transport oder um die transporte nach majak bzw. castortransporte generell?
    frage 2) wie soll/wird denn diese unterstützung des protestes aussehen? (ich erinnere an den castor 1998...)
    frage 3) wie stehen die grünen denn zu der rückführung des atommülls von jülich nach ahaus?

    mit atomkritischen grüßen
    micha
  2. Grüne NRW
    Lieber Micha,

    solange es kein Endlager gibt, sind nach unserer Meinung Atommülltransporte überflüssig. Das gilt auch für Jülich, wo der Müll zwischengelagert bleiben soll.

    Falls es zu den Transporten von Ahaus nach Russland kommt, werden wir - wie die Anti-Atom-Initiativen auch - zu Demos aufrufen und dazu in bekannter Weise mobilisieren.
  3. Elmar
    Hallo! Es freut mich, dass ihr mit demonstrieren wollt. Aber gibt es nicht auch grünen Einfluss auf die Landesregierung? Ihr seid bei der Landtagswahl nämlich nicht für weitere Demonstrationsfolklore gewählt worden, sondern, weil wir erwarten, dass ihr etwas TUT!
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