Bundespräsident
Gauck - Ein Mann mit Format
„Wäre ich vor 20 Jahren für das Amt des Bundespräsidenten nominiert worden, hätte mich vor allem unbändiger Stolz erfüllt. Heute ist es einfach große Dankbarkeit“, erklärt Joachim Gauck auf seiner Homepage. Allein dieser Satz zeigt deutlich, was für ein Gewinn der ehemalige Stasi-Beauftragte als Bundespräsident für Deutschland wäre.
In der DDR-Demokratiebewegung von 1989 setzte sich Joachim Gauck aktiv für die Demokratie ein. Für ihn ist bis heute klar: Nicht nur Politiker und Institutionen gestalten unser freiheitliches Miteinander, sondern auch und vor allem die Bürger, die hier leben. Wer etwas verändern und den Wunsch nach Freiheit verwirklichen will, muss sich einmischen und die Dinge beim Namen nennen. Gauck kandidiert für alle Menschen in der Bundesrepublik – und sieht sich deshalb nicht als parteipolitischer Kandidat von Grünen und SPD.
Auch unsere Grüne Fraktionsvorsitzende Sylvia Löhrmann unterstützt die Kandidatur Gaucks uneingeschränkt. Während ihrer Rede auf der Landesdelegiertenkonferenz in Neuss am 19. Juni betonte Sie, dass ein Gespräch mit Joachim Gauck eine Sternstunde des politischen Diskurses und eine Wohltat für politische Herzen gewesen sei. Gauck stellte sich SPD und Grünen in der vergangenen Woche im Landtag von Nordrhein-Westfalen vor und wusste Abgeordnete und Mitarbeiter durch alle Reihen hinweg zu begeistern. Auch Gauck genoss diese Begegnung – sie sei intensiv, fair und offen gewesen.
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass auch die Mitglieder von CDU/CSU und FDP in der Bundesversammlung zur Vernunft kommen und ihrer inneren Stimme nachgeben: Den einzig richtigen Präsidenten für Deutschland zu wählen.
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