Klima

Weltklimakonferenz Durban

Für Weiterkommen in Klimaverhandlungen sind alle Ebenen gefragt

Seit Montag, 28.11.2011, schaut die Welt Richtung Durban in Südafrika. Bis zum 9. Dezember geht es dort um die Frage, wie Industrie- wie Schwellen- und Entwicklungsländer den internationalen Klimaschutz weiter vorantreiben können. Für uns Grüne geht es dort um drei zentrale Punkte:

  • ein klarer Beschluss über die Weiterführung der Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls
  • ein Fahrplan für ein weltweites Klimaabkommen bis 2015
  • ein „Green Climate Fund“ zur internationalen Klimafinanzierung

Wir Grüne wissen aber auch: Klimaschutz ist nicht nur ein internationales Thema, sondern muss auf allen Ebenen angegangen werden. Darauf haben vor dem Landtag in Düsseldorf die grüne Landesvorsitzende Monika Düker, NRW-Umweltminister Johannes Remmel, der grüne Fraktionsvorsitzende Reiner Priggen und die grüne Energiepolitikerin Wibke Brems mit einer Pfeilaktion aufmerksam gemacht. Die Pfeile zeigen: In NRW steht der Klimaschutz bereits ganz oben auf der Tagesordnung. Ein Klimaschutzgesetz ist auf dem Weg, verbindliche Ziele sollen geschaffen werden. Und die Forderung nach verbindlichen Zielen wollten die vier grünen SpitzenpolitikerInnen mit der Aktion auch als Forderung nach Durban senden.

Auf dem Weg zu einem verbindlichen internationalen Abkommen fordern wir Grüne eine „Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ (KLUG), bei der Länder wie Deutschland und Europa vorangehen und anderen zeigen, dass Klimaschutz ökologisch und ökonomisch Sinn macht. Hier ist Deutschland ganz besonders gefragt. Aber natürlich muss am Ende ein weltweites Abkommen stehen, an sich die großen Emittenten – allen voran China und die USA – genauso beteiligen wie Schwellenländer wie Indien.

Durban darf nicht in die Klimasackgasse führen!

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