"Europa muss jetzt sozialer werden!"
"Fast die Hälfte aller EuropäerInnen glaubt, dass ihnen die EU keine Vorteile bringt. Wenn wir das ändern wollen, brauchen wir endlich eine soziale Integration",
erklären die Landesvorsitzende der GRÜNEN Daniela Schneckenburger und Sven Lehmann, Mitglied im Landesvorstand zum 50jährigen Jubiläum der Römischen Verträge.
"Europa ist es in den letzten 50 Jahren gelungen, einen gemeinsamen Binnenmarkt zu schaffen",
so Schneckenburger.
"Bei der Bewältigung der Risiken dieses Marktes - Erwerbslosigkeit, Krankheit, Armut - versagt es jedoch bis jetzt. Als Grüne fordern wir daher einen Europäischen Sozialpakt, der das Vertrauen in ein gemeinsames Europa erst begründen kann!"
Aus Sicht der NRW-Grünen muss die EU Instrumente der sozialen Sicherung entwickeln. Dazu gehört zum Beispiel ein europaweiter Mindestlohn. Wichtig ist, dass einheitliche europäische Regelungen angestrebt werden, über die die EU-Kommission dann wachen soll. Eine sozialere Politik in den EU-Ländern kann nach Auffassung Schneckenburgers nur EU-weit erreicht werden.
"Das Scheitern des EU-Verfassungsvertrages war auch ein Scheitern der mangelnden sozialen Ausgewogenheit der EU",
fügt Lehmann hinzu. Die NRW-Grünen haben in den letzten Monaten BürgerInnenforen zur Zukunft der EU initiiert.
"Das Ergebnis war deutlich: Ja zu Europa, aber Ja zu einem anderen, sozialeren Europa!",
so Lehmann.
Das Themenspezial "Europa in guter Verfassung?" mit den Berichten der Grünen BürgerInnenforen findet sich auf www.gruene-nrw.de.
Kommentare
Bevor Du deinen Kommentar abschickst, beachte auch bitte die Hinweise für einen respektvollen Dialog.

