Einspruch gegen geplantes AKW in Borssele
Erhebt Einwand - nur noch bis zum 12. Januar!
In Borssele südwestlich von Rotterdam, ca. 180 Kilometer entfernt von Aachen und 250 Kilometer von Düsseldorf, sollen direkt an der Küste ein oder zwei neue Meiler gebaut werden, einer ist dort bereits in Betrieb. Das betrifft auch NRW: Sollte es in Borssele zu einem Unglück kommen, könnte der Wind auch zu uns radioaktive Emissionen tragen.
Das geplante AKW Borssele 2 steht wegen Finanzierungsproblemen bereits vor dem Aus: Die Investoren sind zurückhaltend geworden, unter anderem will der Energie-Konzern RWE, der an Borssele beteiligt ist, keine finanziellen Zusagen mehr machen. Dies gefährdet die komplette Finanzierung des geplanten Kraftwerks. Der niederländische Bauherr Delta hat seine Bauanfrage um zunächst sechs Monate zurückgestellt.
Einwände erheben!
Wir wollen gegen den geplanten Neubau in den Niederlanden das tun, was wir tun können. Schon am Donnerstag, den 12. Januar, läuft die Einwendungsfrist gegen die AKW-Neubaupläne bei der niederländischen Regierung ab.
Auch Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen können nach EU-Recht Einwände gegen das Projekt erheben - jetzt am besten nur noch per Telefon unter der Nummer +31 (0)70 379 89 79 beim niederländischen Bureau Energieprojecten.
Die MitarbeiterInnen nehmen zunächst euren Namen und eure Adresse auf, danach notieren sie euren Einwand. Wichtig: Bereitet eure Stichpunkte auf Englisch oder Niederländisch vor, die Mehrzahl der Angestellten spricht kein Deutsch.
Ausformulierte Argumente gegen den Kraftwerksbau findet ihr in unserer Einwendungsvorlage.
Macht mit und ruft an!
Kommentare
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anneli palmen kaarst nach fukushima spätestens bedarf es keines kommentars. in deutschland aussteigen, heißt auch sich gegen neubauten von akws in der nachbarschaft zu wehren.!!! -
Frank Rodemann 47239 Duisburg Wo haben die Niederlander den ein Endlager für den eigenen Atommüll.




