eCard - Rüttgers-Entgleisung
Die zwei Gesichter des Herrn Jürgen Rüttgers.
Der Landesvater, der wie Johannes Rau sein will, dem aber doch immer wieder die fremdenfeindliche Ader durchgeht. Jürgen Rüttgers will wie Johannes Rau sein. Immer wieder bezieht sich der christdemokratische Regierungschef auf den populären SPD-Politiker.
„Johannes Rau stand für Versöhnen statt Spalten“, sagte Rüttgers in den vergangenen Jahren gern. Doch hin und wieder lässt Rüttgers seine „Rau-Maske“ fallen, zeigt sein wahres Gesicht wie bei seiner schäbigen, fremdenfeindlichen Attacke gegen Rumänen: „Im Gegensatz zu den Arbeitern hier im Ruhgebiet kommen und gehen die Rumänen wann und wie sie wollen und wissen nicht, was sie tun.“ Das ist die harte, fremdenfeindliche Klaviatur des antidiskriminierenden Jürgen Rüttgers.
Mit den Rumänen hatte es Rüttgers schon einmal im Wahlkampf 2005. Damals behauptete er, dass die damalige rot-grüne Regierung das Land „fahrlässig mit rumänischen und bulgarischen Arbeitskräften überschwemme“.
We remember: Rüttgers Slogan im Wahlkampf 2000: „Kinder statt Inder“
Und überhaupt hat Rüttgers massiv Probleme mit qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland. „Kinder statt Inder“ hieß seine fremdenfeindliche Kampagne im Wahlkampf 2000. Wohl wissend: Es wird eng für ihn im Landtagswahlkampf – deshalb schnell die Rassisten-Karte ziehen und auf Stimmenfang gehen. Pfui! Ist auch gehörig daneben gegangen.
Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, der seine Partei auffordert, sich von Lebenslügen zu verabschieden, der sich selbst zum Arbeiterführer ernannt hat und dem die „“ locker von den Lippen geht. Und der noch in diesem Jahr von der hohen Parteitagskanzel predigte: "Das Ziel muss eine faire Gesellschaft sein, eine Gesellschaft mit menschlichem Gesicht." Schöne strategische Imagebildung – schnell über den Haufen geworfen, wenn Jürgen Rüttgers sein wahres, fremdenfeindliches Gesicht zeigt, mit dem er gewissenhafte Arbeiter ins Gesicht spukt.
eCard
Hier findet ihr unsere eCard zu den verbalen Entgleisungen von Jürgen Rüttgers.




