Suchwolke
- aktion
- arbeitsplätze
- atom
- atomausstieg
- atomkraft
- bildung
- bildungsstreik
- bundestagswahl
- bürgerrechte
- castor
- cdu
- datenschutz
- deal
- demo
- energie
- fdp
- feminismus
- frauen
- gleichstellung
- green
- grüne
- hochschule
- klimaschutz
- koalition
- landtagswahl
- lpr
- löhrmann
- new
- nrw
- protest
- rechtsextremismus
- rüttgers
- schule
- sylvia
- wahlkampf
- wahlprogramm
- wirtschaft
- zukunft
- zukunftsplan
- 2010
Nachtragshaushalt
Die Schwarz-Gelbe Hypothekenlast
CDU und FDP haben Nordrhein-Westfalen einen großen Schuldenberg hinterlassen, der für dieses Jahr weit über neun Milliarden Euro liegen wird.
Das ist eine schwere Hypothek, die uns hinterlassen wird und die unsere Spielräume drastisch einschränkt. Weil der Rettungsschirm für die WestLB noch nicht abgedeckt ist, das KiBiz chronisch unterfinanziert ist und die gesetzlichen Zusagen im Bildungsbereich noch finanziert werden wollen, müssen wir einen Nachtragshaushalt auflegen und somit die Schulden der noch amtierenden Landesregierung ausgleichen.
An dieser Stelle erscheint ein eingebundenes Video von einem Video-Portal. Die Einbindung benötigt aktiviertes JavaScript und Flash. Wenn Du diese Nachricht siehst, ist eines von beiden bei Dir nicht aktiviert. Die direkte URL zu dem Video auf diesem Portal findest Du hier: http://www.youtube.com/watch?v=YUrOIAyk1NI.
In diesem Nachtragshaushalt findet sich kein einziger Posten, der auf Initiative von Rot-Grün zurückgeht – er wird vielmehr all jene Schleier lüften, mit denen der noch geschäftsführende Finanzminister Linssen versucht hat, die Löcher im Haushalt zu verdecken. Er hat die ganze Zeit von der misslichen Lage gewusst und ist der Schuldenweltmeister. Er hat die Risiken bei der WestLB nicht annähernd finanziell abgesichert und in seiner letzten Pressekonferenz selbst erklärt, dass die Kommunalaufsicht in den letzten 40 Jahren versagt hat - unternommen hat er dagegen jedoch gar nichts.
Wir werden schnellstmöglich einen Kassensturz vornehmen, um in Erfahrung zu bringen, wie schlimm die aktuelle Haushaltssituation wirklich ist. Gleichzeitig müssen wir handeln: Wir müssen jetzt den Kommunen geben, was ihnen an Hilfen zusteht, wir müssen die Lehrerlücke schließen und das KiBiz zunächst auf eine solide finanzielle Grundlage stellen. SPD und Grüne sind sich einig: Wir müssen jetzt in Bildung und Kommunen investieren und jetzt einen wirksamen Klimaschutz auflegen.
Ab 2011 wird deshalb rund eine Milliarde Euro investiert, die sich langfristig rentieren wird. Die FDP hat Hoteliers entlastet (rd. 800 Mio. für NRW) - wir werden Familien mit Kindern, Studenten und Kommunen entlasten. Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind Investitionen in unsere Zukunft. Die Hilfen an die Kommunen tragen dazu bei, die Handlungsfähigkeit der Städte, Gemeinden und Kreise zu erhöhen.
Grüne und SPD haben lange gerungen, ob diese neuen Schulden verantwortet werden können. Wir sagen schlussendlich: Ja, weil sie nur einmal erforderlich sind und notwendige Maßnahmen für den sozialen Wandel bedeuten. Ab 2011 wollen wir aber auch einen konsequenten Konsolidierungsweg aufzeigen und die Neuverschuldung ebenso konsequent reduzieren.







Hallo,
Manfred Berkemeyer 15. Juli 2010, 09:22 Uhrsicherlich hat die Vorgängerregierung Haushaltslücken verschleiert oder schöngerechnet, so wie es jede Regierung tut. Dennoch: Jahrelang haben doch insbesondere die Grünen zu Recht auf die unverantwortliche Verschuldung hingewiesen, die einfach auf kommende Generationen verlagert wird. Keiner hat doch wirklich eine Idee, wie diese Schulen jemals von der kommenden Generation abgebaut werden sollen ohne komplett handlungs- und gestaltungsunfähig zu werden.
Und was machen Sie jetzt in der Regierungsverantwortung: Es werden Beschlüsse gefasst, sicherlich richtige und wünschenswerte, aber zur Zeit nicht finanzierte. Ohne Finanzierungsvorschläge, einfach noch mehr Schulden!! Unglaublich, wie Sie hier noch draufsatteln, dabei sind die Schulden doch schon jetzt desaströs, wie immer zu Recht angemerkt wird.
Und dann der altbekannte Hinweis: Aber ab 2011, dann wollen wir sparen ... Bla bla bla...
Sie haben leider auch jede Glaubwürdigkeit verloren.