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Das Wahljahr 2011 - grün und erfolgreich!

Sabine Brauer, politische Landesgeschäftsführerin der GRÜNEN NRW, blickt auf das Jahr zurück und zieht Bilanz über GRÜNE Resultate und Erfolge.

Das mit der Berlin-Wahl zu Ende gegangene Wahljahr 2011 hat die Republik begrünt: Wir GRÜNE haben bei allen Wahlen deutlich dazu gewonnen, sind jetzt wie SPD und CDU in allen Landesparlamenten vertreten und stellen zum ersten Mal in unserer Geschichte einen Ministerpräsidenten.

Die Länder ergrünen

Den größten Erfolg gab es in Baden-Württemberg. Dort holten die GRÜNEN im März 24,2 Prozent – die Grundlage für die erste grün-rote Regierung mit dem ersten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.

In Rheinland-Pfalz kehrten die GRÜNEN nicht nur in den Landtag zurück. Mehr als 10 Prozent legten sie dort zu (15,4 Prozent) und stiegen in die von Kurt Beck (SPD) geführte Regierung ein.

Auch in Sachsen-Anhalt gelang mit 7,1 Prozent die Rückkehr in den Landtag, und in Mecklenburg-Vorpommern zogen die GRÜNEN mit 8,4 Prozent zum ersten Mal überhaupt in den Landtag ein.

Deutlich zulegen konnte die Partei auch in Bremen (22,5 Prozent), in Berlin (17,5 Prozent) und auch in Hamburg (11,2 Prozent). Der Wermutstropfen: In Hamburg sind die GRÜNEN nun wieder in der Opposition, nachdem die SPD nach dem Bruch von Schwarz-Grün die absolute Mehrheit erzielt hatte.

Rot-Grün – der Trend ist klar

Zwei Mal Rot-Grün, ein Mal Grün-Rot und ein Mal die Option auf Rot-Grün – in Bremen regieren GRÜNE wieder mit, in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es neue Koalitionen, und in Berlin besteht die Möglichkeit, eine rot-grüne Regierung zu bilden. Der mit diesen Mehrheiten verbundene Wille der Wählerinnen und Wähler ist ablesbar: Sie wollen eine andere, eine ökologisch-soziale Politik.

Das Wahljahr 2011 war das erfolgreichste in der Geschichte unserer Partei. Es hat den bereits vorher absehbaren Trend verstärkt, dass die politischen Farben zu rot und grün wechseln. Dazu haben wir in NRW nach der Landtagswahl 2010 durchaus den Grundstein gelegt: durch unseren Kurs der Eigenständigkeit, durch ein klares inhaltliches Profil, Glaubwürdigkeit, Authentizität und schließlich durch den Mut, eine Minderheitsregierung zu bilden.

Die nächste Wahl dürfte am 6. Mai nächsten Jahres in Schleswig-Holstein sein. Auch dort wollen wir weiter wachsen, unser Ziel "ökologisch-sozialer Politikwechsel" fest im Blick behalten und Schwarz-Gelb ablösen. Das gilt natürlich auch für die nächste Bundestagswahl.

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