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Bundesfrauenrat
Feminismus ist immer noch Motor für umfassende Veränderungen.
Feminismus hat sich weder für die Grünen noch für die Gesamtgesellschaft erledigt. Er ist immer noch Motor für umfassende Veränderungen. Lohnunterschiede, Zeitpolitik und generell das Verhältnis der Geschlechter zueinander sind Themen, die nicht nur von Expertinnen, sondern auch von vielen jungen Frauen diskutiert werden.
Zu dieser Feststellung kam der Bundesfrauenrat, der am Wochenende 26./27. April zum ersten Mal in 2008 tagte. Dabei schlug der Frauenrat die Brücke zwischen europäischen, bundespolitischen und landespolitischen Themen. Mit der Bundesvorsitzenden Claudia Roth und der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag Renate Künast sowie mit Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand, diskutierten die Delegierten der 16 Bundesländer frauenpolitisch relevanten Themen.
Schwerpunkte des Arbeitsprogramms des Bundesfrauenrates waren diesmal die Themen: Frauen und Rechtsextremismus und das europäische Jahr der Chancengleichheit.
http://www.gruene.de/cms/default/dok/230/230873.gruene_frauen_setzen_zeichen.htm
Die Delegierten des Landesverbandes NRW brachte einen Antrag zum Thema "Studierende mit Kind" ein, der einstimmig vom Bundesfrauenrat angenommen
wurde:
http://www.gruene.de/cms/default/dokbin/230/230943.beschluss_studieren_mit_kind_muss_finanz.pdf
Dazu Katja Dörner, Mitglied im Landesvorstand der NRW-Grünen:
"Die Bundesregierung möchte mit ihrer angeblich neuen Familienpolitik Frauen dazu bringen, früher und mehr Kinder zu bekommen. Aber leider tut sie noch nicht einmal etwas für die jungen Eltern, die heute schon im Studium sind. Die Betreuungssituation ist nach wie vor schlecht, und die meisten Studierenden mit Kind bekommen heute nur noch 12 Monate Elterngeld. Das ist ein Verlust von 3.600 Euro im Gegensatz zum alten Gesetz. Ein Missstand, der schleunigst behoben werden muss. So ermutigt man niemanden, den Spagat zwischen Studium und Familie zu wagen."
Der Bundesfrauenrat wählte darüber hinaus turnusmäßig ein neues Präsidium. Neu gewähltes Mitglied wurde auch die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik aus NRW, Judith Hasselmann: "Ich freue mich über dieses neue Amt, weil wir so eine Verankerung der starken frauenpolitischen Impulse aus NRW in die programmatische Arbeit der Grünen erreichen können. Frauenpolitik und unsere starken grünen Frauen auf allen Politikebenen, sowie unserer hervorragender Nachwuchs, sind und bleiben unsere Markenzeichen. Das werden wir auch im Wahlmarathon, der in NRW vor uns liegt, zeigen."
Das neue Präsidium des Bundesfrauenrates:






