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Nach der Landtagswahl
Auswertung und Ausblick
Die NRW Grünen haben bei der Landtagswahl ihre Wahlziele erreicht: Schwarz-Gelb ist abgewählt. Die Grünen sind mit ihrem besten Ergebnis bei einer Landtagswahl in NRW drittstärkste Kraft.
Wir haben beginnend mit der Europawahl zum vierten Mal in Folge ein hervorragendes grünes Ergebnis erzielt - Grüne Politik ist breit bei den Menschen angekommen! Das Ergebnis von 12,1% (940.770 Stimmen) ist eine klare Bestätigung für unseren Zukunftsplan für Nordrhein-Westfalen und auch ein klarer Auftrag, ihn umzusetzen.
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Die ersten Gespräche werden mit der SPD geführt. Zwar hat es für Rot-Grün knapp nicht gereicht, aber die Menschen in NRW haben gestern für einen Politikwechsel gestimmt – weg von der unsozialen, unökologischen wie marktradikalen "Privat-vor-Staat"-Politik von Jürgen Rüttgers und Andreas Pinkwart. Deshalb gilt es für uns, verantwortlich auszuloten, was geht. Wir führen das Gespräch mit der SPD und sie muss entscheiden, ob sie die Linkspartei für stabil genug hält und ob Hannelore Kraft sich von der Linkspartei zur Ministerpräsidentin wählen lassen will. Eine Tolerierung von Rot-Grün durch die Linkspartei kommt für uns aber nach wie vor nicht in Frage.
Wir stellen unseren Zukunftsplan und unsere Inhalte in den Mittelpunkt von Gesprächen. Dabei verstehen wir uns als Stimme der Vernunft.
Zentrales Thema Bildung
Mitentscheidend bei dieser Landtagswahl war das Thema Bildung. Schwarz-Gelb hat in der Bildungspolitik an etwas festgehalten, was die Menschen nicht mehr wollen – das gilt insbesondere für die Hauptschulen. Dafür muss es Alternativen geben und dafür haben uns unsere Wählerinnen und Wähler nach der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik gewählt (37% sagten, dass sie die Grünen wegen ihrer Bildungspolitik gewählt haben, 51% wegen der Umweltpolitik). Das sklavische Festhalten von Jürgen Rüttgers an der Hauptschule, an der unsozialen Selektion nach der vierten Klasse und am mehrgliedrigen Schulsystem ist gescheitert.







Ihr Grünen wart die einzige Partei, die sich - spät aber immerhin - gegen die Bayer-Pipeline ausgesprochen habt. Ich hoffe, Euch ist bewußt, daß die 90000 Stimmen, die Ihr der CDU weggenommen habt, in etwa der Unterschriftenliste gegen die Giftgasleitung entspricht und handelt entsprechend
Wolfgang 10. Mai 2010, 15:45 UhrWenn es Schwarz Grün wird, trete ich aus !
Grünes Mitglied 10. Mai 2010, 16:30 UhrEine nicht repräsentative Umfrage der ARD/Tagesschau zur gewünschten Koalition läuft zurzeit:
Cornelius 10. Mai 2010, 16:31 Uhrhttp://umfrage.tagesschau.de/umfrage/poll_dbdata.php?oid=umfragenrwwahl100
Klar für rot-rot-grün. Ich hoffe Frau Kraft macht jetzt keinen Fehler. In der großen Koalition wird sich die CDU auf die 0,1% mehr berufen.
Ich habe grün gewählt, weil ich die Hoffnung auf einen Politikwechsel im Land wie im Bund hatte und habe. Die Linke ewig als extremistische, verfassungsfeindliche Partei zu verunglimpfen, ist überholt und durchschaubar. Wie jede Partei wird sie sich (gerade als kleinste Kraft!!!) öffnen und anpassen müssen. Ich hoffe, dass diese historische Chance genutzt wird. Sollte es zu einer Jamaika- oder Großen Koalition kommen, wäre nicht nur die Chance auf einen echten Wechsel vertan, auch könnten die Grünen einpacken: Jamaika wäre Schwarz-Gelb - und dagegen wurde klar votiert!
Hanna 10. Mai 2010, 17:01 Uhrbitte keine neue Moorburg- Auflage. Stopp für Datteln!!!
Heinz Klen 10. Mai 2010, 17:38 Uhr@Grünes Mitglied
Sebastian 10. Mai 2010, 17:44 UhrSchwarz-Grün hat keine Mehrheit! Und das ist auch gut so und wird so bleiben ;)
Jetzt bitte die Chance nicht verpassen und rot-rot-gruen als soziale Alternative zu schwarz-gelb offensiv vertreten! Diese Rotmalerei ist vordergründig machterhaltend und ist mit uns Grünen vor nicht allzulanger Zeit ebenfalls plakativ von der CDU durchgezogen worden.
Dagmar Keller-Bartel 10. Mai 2010, 18:21 UhrWir sollten uns an Inhalte halten und an unseren Zielen festhalten. Wir solten uns nicht von CDU und FDP durch's Dorf treiben lassen. Ihr (Die Landes-Grünen) solltet diesbezüglich mit Frau Kraft verhandeln: Rot-rot-grün ist alternativlos. Eine große Koalition wäre ein Riesenschaden für NRW- und das nicht nur aus Sicht der Grünen.
es ist natürlich schade, dass es nicht auf klarem weg und eindeutig zum wechsel kommen kann. ich fände es gut und richtig und ebenso wichtig sich nicht allzu schnell festzulegen auf DIE (eine) möglichkeit.
christoph lammert 10. Mai 2010, 18:40 Uhrgut habt ihr es selbst formuliert: macht mehr möglich, damit sich was ändert. dafür muss grün auch stehen, für mehr ,über den tellerrand'.
Ich möchte nicht nur einen Parteienwechsel sondern ich fordere einen Politikwechsel.
Christian 10. Mai 2010, 19:03 UhrNehmt die Verantwortung für diese historische Chance hier in NRW wahr, denn dafür habe ich Euch gewählt. Seit mutig, offensiv und verschließt Euch nicht dem Votum. Nehmt Die Linken mit ins Boot und gestaltet ein sozialeres NRW.
Dann haben WIR die Chance, dass NRW noch GRÜNER wird.
Ich wünsche mir auch eine rot-rot-grüne Koalition. Ich hoffe die Linke kann sich benehmen. Große Koalition ist unerträglich.
Manuel Wagner 10. Mai 2010, 20:15 Uhr