Bildungspolitik
Abschaffung der Studiengebühren

Dazu erklärt Sven Lehmann, Landesvorsitzender der GRÜNEN NRW:
Der Irrweg Studiengebühren ist ab heute in NRW Geschichte!
Mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/12 haben wir ein zentrales Wahlversprechen eingelöst. Die rot-grüne Landesregierung hält Kurs beim versprochenen Politikwechsel und gewährt Bildung endlich Vorrang. Wir wollen sämtliche Bildungshürden beseitigen. Dies ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, die von mehr Bildungsgerechtigkeit und Qualität profitiert.
Die Studierenden müssen keinen Qualitätsverlust der Hochschullehre fürchten. Wir stehen zu unserem Wort, gute Rahmenbedingungen für Lehre und Studium durch Kompensationszahlungen des Landes aufrecht zu erhalten. Gebührenfreiheit, Qualität und Planungssicherheit - dafür stehen wir Grüne.
Der heutige Tag ist außerdem ein Sieg des Bildungsstreiks, dessen Forderungen wir Grüne seinerzeit unterstützt haben.
Kommentare
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Jörg Lenschen Wegberg -
Martina Mestwerdt Münster Danke!Danke!Danke!
Bei drei Kindern, die jetzt nach und nach anfangen zu studieren,
eine endlich gute Nachricht. -
Ralf Walbeck Die Abschaffung der Studiengebühren hätte mit sofortiger Wirkung erfolgen müssen. Eine Verschlechterung der Studienbedingungen ist nicht zu erwarten, da es in der Vergangenheit trotz Zahlung der Studiengebühren keine merkliche Verbesserung der Studienbedingungen gegeben hat.
In jeder kleinen Schule wird durch die QA alles auf den Prüfstand gestellt, dies sollte auch bei den Universitäten und Hochschulen des Landes erfolgen.
Trotzdem Danke, dass das Thema der Abschaffung der Studiengebühren angegangen und umgesetzt wurde.
mfG
Ralf -
Eric Bremen Ich finds super, dass NRW als größtes Land in der BRD die Studiengebühren abgeschafft hat. Ich denke, dass das ein gutes Zeichen für die restlichen Länder ist, sich das noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.
Der Staat, die Gesellschaft, sie sollten daran interessiert sein, dass Bildung selbstverständlich ist und nichts kostet.
Gleichzeitig sollte das Land NRW in eigenem Interesse prüfen, was die Hochschulen mit den ihnen anvertrauten Mitteln tun. In der Vergangenheit sind ja offensichtlich nicht alle so damit umgegangen, wie es sein sollte. Aber grundsätzlich ist der Verstoß des Landes wirklich zu begrüßen. -
Friedel Schier Köln Hallo
da hat die Strasse zu einem Aktivismus geführt, der weder der Sache (Bildungsgerechtigkeit) dient noch den Studierenden hilft!
Der einzige Effekt ist, dass die Besserverdienenden sich im Jahr für 1.000,-€ mehr Urlaub gönnen und die Angestellten/Arbeiter ohne studierende Kinder auch noch die Zeche über ihre Steuern zahlen müssen - Gerechtigkeit geht anders: nämlich zuerst und vor allem durch kostenfreie Kindergärten!
Friedel aus Köln -
Hartmut Lauterbach 45314 Essen Herzlichen Glückwunsch,
Chancengleichheit fängt beim Bildungswesen an!
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Wo ist der grüne "Biss" geblieben? Ist Populismus a la Trittin tatsächlich alles was geblieben ist??? Bin für jede Diskussion offen!