Grüne im Dialog
10 Jahre danach - Perspektiven für Afghanistan?

Auch wenn es etliche Fortschritte beim zivilen Aufbau gibt, ist das Land am Hindukusch nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt und ein Schauplatz von Anschlägen, politischen Konflikten und Drogenhandel. GRÜNE haben bereits vor Jahren einen deutlichen Strategiewechsel weg von militärischer Eskalation hin zum zivilen Aufbau gefordert.
Bis 2014 will die internationale Schutztruppe ISAF die Verantwortung für die Sicherheit an die afghanische Armee und Polizei übergeben Dies wird das Land vor neue Herausforderungen stellen. Die Erwartungen an die im kommenden Dezember in Bonn stattfindende Außenministerkonferenz sind entsprechend hoch gesteckt.
10 Jahre danach fragen wir: Was sind die Perspektiven für Afghanistan? Wie kann die internationale Gemeinschaft den zivilen Aufbau weiter voranbringen und gleichzeitig die Sicherheitsverantwortung an die afghanische Regierung übergeben? Wie kann ein politischer Prozess zur Versöhnung in Afghanistan angestoßen werden? Welche politischen Kräfte müssen unterstützt werden? Wie ist die Lage der Bundeswehr vor Ort? Welche Erwartungen haben wir an die Bonner Außenministerkonferenz im November?
Wir laden ein zum Dialog mit
- Frithjof Schmidt MdB, stellv. Vorsitzender GRÜNE Bundestagsfraktion
- Mike Bratzke, Länderreferent Afghanistan, Deutsche Welthungerhilfe e.V.
- Roland Schüler, Friedensbildungswerk Köln
- Oberst Ralf Kneflowski, Kommandeur Landeskommando NRW
- Dr. Monika Hauser, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale e. V.
- Moderation: Sven Lehmann, Landesvorsitzender GRÜNE NRW
Begrüßung durch die SprecherInnen der Landesarbeitsgemeinschaft Europa, Frieden und Internationales, Ditte Durack und Stephan Hense
Ort und Uhrzeit
- Freitag, 16. September 2011, 19:00 Uhr
- LVR LandesMuseum, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn
Livestream und Online-Beteiligung
Die Diskussion wird per Livestream übertragen. Auch unsere Online-ZuschauerInnen können mitdiskutieren: Stellt uns Fragen per Twitter (mit dem Hashtag #gid), kommentiert auf unserer GRÜNEN Facebook-Seite oder kommentiert diesen Artikel.
Kommentare
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Helmut W. Bonn -
GRÜNE NRW Düsseldorf Hallo Helmut, Frau Dr. Hauser sagte, dass natürlich unter den Russen im Bereich Gleichberechtigung Bildung usw. einiges gut war. Das könne man aber nicht aufrechnen gegen die Menschenrechtsverletzungen, ähnlich wie man die Autobahnen der Nazis auch nicht als Erfolg darstellen könne.





Solche Äußerungen relativieren die Verbrechen der Nazis.
Das ist beschämend, Frau Dr. Hauser. Einfach beschämend!